HAND IN HAND
für den Tierschutz

Geschichte

Die Anfänge unseres Vereins reichen in das Jahr 1955 zurück. In einer am 28. Mai 1955 stattgefundenen Versammlung entstand die "Ortsgruppe Schwenningen a.N. im Deutschen Tierschutzbund" mit ca. 40 Mitgliedern. Der Förderer und auch langjährige Vorsitzende dieser Ortsgruppe war der ortsansässige Uhrenfabrikant Hermann Bürk.
Von Anfang an mit dabei war auch Dr. med. vet. Erwin Schmid, Leiter des damals kommunalen Schlachthofes in Schwenningen und Betreiber einer Tierarztpraxis. Altersbedingt und auch aus gesundheitlichen Gründen musste Hermann Bürk Anfang 1967 sein Amt niederlegen.
Der damalige Oberbürgermeister Dr. Gerhard Gebauer initiierte daraufhin eine erneute Gründungsversammlung mit dem Ziel, nun einen Tierschutzverein für Schwenningen a.N. ins Leben zu rufen.
Am 07. März 1967 beschloss die Gründungsversammlung - anwesend waren 25 spätere Mitglieder - unter der Leitung des damaligen Kulturamtsleiters Werner Gräber, der den erkrankten Oberbürgermeister vertrat -, den "Tierschutzverein Schwenningen e.V." zu gründen. Zum 1. Vereinsvorsitzenden gewählt wurde Dr. med. vet. Erwin Schmid. Gleichzeitig wurde Uhrenfabrikant Hermann Bürk zum Ehrenmitglied des neuen Vereins ernannt. Eingetragen in das Vereinsregister wurde der Verein am 07.06.1967.
Dr. med. vet. Erwin Schmid führte den Verein bis zu seinem Tod im Jahre 1989. Seine Ehefrau Antonie Schmid, welche ebenfalls von Anfang an tatkräftig im Tierschutz aktiv war, übernahm danach den Vereinsvorsitz.
Auf Initiative von Antonie Schmid wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 28.01.1998 beschlossen, die "Dr. med. vet. Erwin Schmid Stiftung zur Förderung des Tierschutzes" zu gründen. Grundgedanke für diesen Schritt war, ohne große Einflüsse von außen, zielstrebig den Stiftungszweck, nämlich den Bau eines Tierheimes in Schwenningen, zu verfolgen. Gleichzeitig überführte der Verein das bis zum dortigen Zeitpunkt vorhandene Grund- und Barvermögen in die Stiftung. Das Regierungspräsidium Freiburg hat am 20.04.1998 diese Stiftung als Stiftung des bürgerlichen Rechts genehmigt.
Anfang des Jahres 2001 musste Antonie Schmid dann aus gesundheitlichen Gründen den Vereinsvorsitz abgeben. Am 05. Juli 2005 verstarb Antonie Schmid im Alter von 89 Jahren. In der Jahreshauptversammlung am 26.04.2001 wurde Franz Oehrle zum Nachfolger von Antonie Schmid gewählt und übte den Vereinsvorsitz bis 2007 aus.
In der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 12. November 2007 wurde ein neuer Vorstand und Werner Schaible zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Franz Oehrle übernahm die Funktion des Stellvertretenden Vorsitzenden, um mit seinen reichen Erfahrungen im praktischen Tierschutz die Vereinsführung auch künftig zu unterstützen.
Seit 02.01.2012 ist der Verein unter dem Namen „Tierschutzverein Villingen-Schwenningen e.V.“ im Vereinsregister eingetragen.
Als Nachfolgerin von Werner Schaible, der nach beinahe sechs Jahren sehr intensiver Vorsitztätigkeit und einer damit enorm gewachsenen Mitgliederzahl noch ein wenig Privatleben genießen wollte, wurde Dagmar Weinrich am 18.04.2013 in das Amt der Vereinsvorsitzenden gewählt.
Dagmar Weinrich gehörte dem Vereinsvorstand seit November 2011 als Beirat an, verfügte über den Sachkundenachweis nach § 11 TierSchG und war seither nicht nur Ansprechpartner für alle Pflegestellen, sondern auch stets aktiv im praktischen Tierschutzbetrieb und unterhielt die größte Vereinspflegestelle für Katzen. Gemeinsam mit Theresia Lydia Schonhardt, ihrer seit vielen Jahren im Tierschutz tätigen Stellvertreterin, baute sie die Aktivitäten und den Bekanntheitsgrad des Vereins erheblich aus.
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